Hallo Michael,michaelhild hat geschrieben: Mo 30. Mär 2026, 14:58 So könntest Du die Schwalben für eine offene Zinkung fräsen.
Aber nicht die Zinken. Da braucht es dann eine andere Schablone + Nutfräser.
wie kommst du darauf, dass das nicht funktionieren sollte? Das habe ich schon gemacht. Bei meiner Werkbank sind die Schubläden als offene Zinkung sichtbar ausgeführt. Für die Fräse gibt es keine anderen Schablonen. Es gibt nur 3 Teilungen für kleine, mittlere und große Fräser. Damit muß man auskommen. Die 4. Leiste für die Teilung ist nicht belegt.
Fräser in der richtigen Größe habe ich, das müßten für die Teilung 5/8" Fräser sein. Die Breite der Fräsers am größten Durchmesser ist ein bisschen größer als die 1/2" Fräser. Breitenkorrektur darf minimal erfolgen, da sonst die Radien von den Schwalben und den Zinken nicht sauber ausgefüllt werden. Das ist alles, was man berücksichtigen muß.
Nachdem dem die Zinken von den 1. Mustern noch nicht ganz optimal war, habe ich minimal nachkorrigiert. Ich kann ja durch Anheben des Führungsfingers korrigieren.
Man kann auch Fingerzinken mit der Fräse herstellen. Die passenden Fräser habe ich inzwischen. Allerdings werden die Zinken im Grund rund und nicht eckig, so wie man das normalerweise per Hand ausarbeiten würde. Für sauber eckig ausgeformte Zinken bräuchte man andere Führungsfinger.
Eine Möglichkeit gibt es schon: man kann die beiden zu fügenden Teile senkrecht spannen und um 1/2 Teilung versetzen. Dann könnte man eckige Fingerzinken anfertigen. Allerdings ist man in der Brettdicke dann sehr begrenzt.
Leider gibt es WIGO schon lange nicht mehr. Ohne die richtige Maße ist es sehr schwierig die richtigen Proportionen für den Finger zu finden, deswegen stellt sich die Frage nach einem Nachbau nicht.

