Als nächster Arbeitsschritt steht das Einlassen der Topfbänder an.
Hier verwende ich die Hettich-Bohrschablonen.
Leider sind die Schablonen für Türen ausgelegt, die genauso breit sind wie der Korpus.
Bei solchen Schränken finde ich es schöner (soweit man das hier sagen darf), wenn die
Türen etwas kleiner sind. Aktuell sind das 5 mm in der Höhe und Breite. Daher habe ich mir
Verschieden dicke Abstandsstücke gedruckt. Diese sind in 0,5 mm-Schritten von 1 bis 3 mm.dick.
Mit ein paar Testbohrungen in ein Reststück ermittle ich den optimalen Abstand.
Aktuell werden es 1,5 mm Zwischenstücke. Da muss ich das Topfband kaum noch anders einstellen.
Die Türen sind auch das Einzige, was beiden den 5 Schränken nummeriert wurde.
Beim ganzen Rest sind die Platten alle untereinander gleich.
Wäre wohl auch mit den Türen gegangen, aber ich wollte auf der Zielgeraden keine unnötigen Risiken mehr eingehen.
Blöd!
Für meine Topfbänder brauch ich min. 12,3 mm Tiefe.
Die Türen sind aber nur 15 mm dick und mein Bohrmax hat eine ausgeprägte Zentrierspitze.
Dann muss eben ein 2ter 35er Bohrer aus dem Baumarkt dran glauben.
Also ran an den Schleifbock und die Zentrierspitze weggesenzt.
Um die Auflagefläche an meiner TBM zu vergrößern, eignen sich ein paar Reststücke,
meiner 8 mm C-Profile und Festool-Schienenverbinder hervorragend.
Die Tiefe stelle ich mit 2 Spielkarten ein. Diese sind zusammen 0,6 mm dick.
Das reicht, damit die Spitze des Bohrmax nicht durch die Türe kommt.
Den letzten mm bohre ich dann mit dem „kastrierten“ Lux Bohrer.
So…………………. Feierabend für heute.
Fortsetzung folgt.
LG Dirk
