Der Dreiachser aus dem Buch von Guido Henn
Re: Der Dreiachser aus dem Buch von Guido Henn
Für die erste "Anprobe" habe ich mal einen Dinosaurier aus dem Koffer genommen. Vielleicht kennt sie noch jemand. Bosch POF 600 ACE (Scintilla SA, Made in Switzerland)..... ja, das war damals noch Qualität. Wenn ich es richtig deute, dann ist meine von 1999. Die Maschine geht recht stramm in die Euroaufnahme. der Verfahrweg des Lifts beträgt gemessen 72 mm und ich finde das schon recht ordentlich. Etwas nervig ist, ist das Kurbeln für die Fräserhöhe, deshalb hab ich gleich mal zum kleinen Handschrauber gegriffen und muss sagen, damit geht das recht zügig vonstatten.
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Gruß Dirk
Re: Der Dreiachser aus dem Buch von Guido Henn
Auch kleine Teile lassen sich auf der Domino prima fräsen, wenn man dann auch von der richtigen Seite fräst. Mit ein bisschen Nacharbeit hat es dann aber doch gepasst. Da das der Winkel wird, an dem der Hebelarm sitzt, habe ich Dominos, Leim und Spaxschrauben genommen, das sollte dann auch halten. Ein Teil fehlt nach am Winkel und dazu brauche ich 12 mm Multiplex..... hab ich aber nicht da und heute ist Sonntag..... leider.
Jetzt kommen ein paar Kleinteile dran von denen ich so einiges gedruckt habe oder noch drucken werde, aber es bleiben noch genügend Teile übrig, für die ich Holz brauche. Ob sich alle Druckteile dann im Betrieb bewähren bzw. ob sie halten, dass wird sich zeigen. Morgen werde ich mal im Baumarkt schauen, ob da passendes Material bei den Resten haben und wenn nicht, hobel ich mir etwas passendes aus.
Jetzt kommen ein paar Kleinteile dran von denen ich so einiges gedruckt habe oder noch drucken werde, aber es bleiben noch genügend Teile übrig, für die ich Holz brauche. Ob sich alle Druckteile dann im Betrieb bewähren bzw. ob sie halten, dass wird sich zeigen. Morgen werde ich mal im Baumarkt schauen, ob da passendes Material bei den Resten haben und wenn nicht, hobel ich mir etwas passendes aus.
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Gruß Dirk
Re: Der Dreiachser aus dem Buch von Guido Henn
Servus Dirk,
jetzt hab ich doch gleich 2x hinschauen müssen. Das Grau hat etwas von Alu. Ich dachte mir schon, wo sind die ganzen MPX- Teile hingekommen? Aber die sind ja nur grau gestrichen. Sieht wirklich sehr sehr gut aus. Respekt!
Nimmst du die Bohrschablone nur zum Anzeichnen oder bohrst du direkt mit der Schablone?
Ich nehme hierfür immer ein Streichmaß mit 10er Nonius. Das ist sehr genau und geht schnell. Angerissen wird mit dem Anreißmesser.
Klar sagen mir die Normen was. Aber Schrauben nach DIN 6912 nehme ich nicht so gerne. Da braucht man dann wieder einen Inbus mit Zentrierbohrung. Wenn dann lieber DIN 7984. Da passt wenigsten ein normaler Inbus.
jetzt hab ich doch gleich 2x hinschauen müssen. Das Grau hat etwas von Alu. Ich dachte mir schon, wo sind die ganzen MPX- Teile hingekommen? Aber die sind ja nur grau gestrichen. Sieht wirklich sehr sehr gut aus. Respekt!
Nimmst du die Bohrschablone nur zum Anzeichnen oder bohrst du direkt mit der Schablone?
Ich nehme hierfür immer ein Streichmaß mit 10er Nonius. Das ist sehr genau und geht schnell. Angerissen wird mit dem Anreißmesser.
Klar sagen mir die Normen was. Aber Schrauben nach DIN 6912 nehme ich nicht so gerne. Da braucht man dann wieder einen Inbus mit Zentrierbohrung. Wenn dann lieber DIN 7984. Da passt wenigsten ein normaler Inbus.
Liebe Grüße aus der Oberpfalz
Claus
Claus
Re: Der Dreiachser aus dem Buch von Guido Henn
Vielen Dank Claus, das freut mich doch. Die Flächen sind mir diesmal sehr gut gelungen, weil ich anstelle eines Pinsels eine Schaumstoffrolle benutzt habe. Wenn man näher herangeht, dann sieht man aber, dass ich da nur kurz mit 180er Papier mit dem Exenterschleifer drüber gegangen bin, aber es ist und bleibt eine Maschine und deshalb hab ich auch nix gespachtelt.
Das hier ist mein Bohrer:
https://www.feinewerkzeuge.de/Selbstzen ... 16960-main
Mit Schablone und Scharnierbohrer bohrst du 20 Löcher und die sind wirklich alle in einer Linie. Ich setze sie auch da ein, wo man die Schrauben nicht sieht, also bei Schubkästen um den Boden anzuschrauben, einfach nur deshalb, weil ich mir dann sicher sein kann, dass ich mittig im Holz bin und nicht an der Seite wieder mit der Schraube herauskomme. Wenn du Interesse hast, dann sag bescheid, dann schick ich dir eine..... brauchst dir auch keine Gedanken um die Kosten zu machen, so eine Schablone kostet vielleicht 70 Cent.
Mit dem Bleistift zeichne ich mir an wo die Bohrungen hin sollen, dann lege ich meine Bohrschablone auf den Strich und Bohre mit dem Scharnierbohrer vor. Meine Schablone ist so gedruckt, dass sie eine Senkung hat und damit ist die Bohrung immer mittig. Der Abstand fängt bei 10 mm an und geht dann in 5 mm Schritten hoch. In meinem Fall hatte das Holz knapp 18 mm. Um genau mittig mit der Schraube zu sein lege ich dann noch Ausgleichsklötzchen hinter den Anschlag. Normaler Weise hätte ich hier ein Plättchen mit 1 mm Stärke an den Anschlag legen müssen..... habe aber nur 2 mm Plättchen gefunden. So sind die Schrauben jetzt 8 mm vom Rand entfernt, obwohl es 9 mm hätten sein sollen, damit ich genau mittig bin. Ist in meinen Augen aber wurscht bei 18 mm MPXClaus P hat geschrieben: So 16. Aug 2026, 20:48 Nimmst du die Bohrschablone nur zum Anzeichnen oder bohrst du direkt mit der Schablone?
Das hier ist mein Bohrer:
https://www.feinewerkzeuge.de/Selbstzen ... 16960-main
Mit Schablone und Scharnierbohrer bohrst du 20 Löcher und die sind wirklich alle in einer Linie. Ich setze sie auch da ein, wo man die Schrauben nicht sieht, also bei Schubkästen um den Boden anzuschrauben, einfach nur deshalb, weil ich mir dann sicher sein kann, dass ich mittig im Holz bin und nicht an der Seite wieder mit der Schraube herauskomme. Wenn du Interesse hast, dann sag bescheid, dann schick ich dir eine..... brauchst dir auch keine Gedanken um die Kosten zu machen, so eine Schablone kostet vielleicht 70 Cent.
.... ups, ich kann dir nicht mal sagen, was ich für Schrauben habe, mir ging es ja nur darum, dass sie flache Köpfe habe. Mein Inbus Schlüssel von Wera hat jedenfalls gepasst.Claus P hat geschrieben: So 16. Aug 2026, 20:48Klar sagen mir die Normen was. Aber Schrauben nach DIN 6912 nehme ich nicht so gerne. Da braucht man dann wieder einen Inbus mit Zentrierbohrung. Wenn dann lieber DIN 7984. Da passt wenigsten ein normaler Inbus.
Gruß Dirk
Re: Der Dreiachser aus dem Buch von Guido Henn
Hier mal ein Bild für alle die die Zweifel daran haben, dass man auch mit der Tauchsäge sehr genau sägen kann. Das Ziel war 40 mm. 
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Gruß Dirk
Re: Der Dreiachser aus dem Buch von Guido Henn
Unerwartet ist der Stoßdämpfer, mit beiden Winkeln zusammen, heute angekommen, also da kann ich dann auch weiter bauen. Jetzt habe ich einen Winkel für den Handgriff gebaut. Normalerweise hätte eine Rampamuffe gereicht, aber warum einfach, wenn es auch umständlich geht. Erst ein 8 mm Durchgangsloch gebohrt, dann ein Sackloch mit 14 mm Duchmesser und das dann mit einer 45 Grad Fase versehen, was ich aber dann mit der Akkufräse gemacht habe. Auf der Rückseite wurde dann noch die Vertiefung für dir Mutter gefräst.
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Gruß Dirk
Re: Der Dreiachser aus dem Buch von Guido Henn
Eine Stunde hab ich dieses kleine Scheißteil gesucht
Die Frontplatte mit Stoßdämpfer und Handgriff sind dran. Läuft wirklich sauber und sanft. Jetzt fehlen nur noch der Hebelarm, vier Rampamuffen, die Schraube für die Feineinstellung und vier Stopper, damit das obere Teil nicht entgleist. Dann wäre die Motoreinheit fertig.
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Gruß Dirk
Re: Der Dreiachser aus dem Buch von Guido Henn
Moin Dirk
Sehr interessante Vorrichtung, hatte ich damals auch in Betracht gezogen das Teil nachzubauen. Die Bosch Fräse habe ich glaube ich auch, müsste jedenfalls die gleiche sein und war meine erste Oberfräse. Habe ich immer noch da, arbeite ich aber sehr ungern bzw. eigentlich gar nicht mehr mit, vor allem der Lautstärke wegen...hat einen ekelhaften Sound.
Grüße Mario
Sehr interessante Vorrichtung, hatte ich damals auch in Betracht gezogen das Teil nachzubauen. Die Bosch Fräse habe ich glaube ich auch, müsste jedenfalls die gleiche sein und war meine erste Oberfräse. Habe ich immer noch da, arbeite ich aber sehr ungern bzw. eigentlich gar nicht mehr mit, vor allem der Lautstärke wegen...hat einen ekelhaften Sound.
Grüße Mario
Re: Der Dreiachser aus dem Buch von Guido Henn
So langsam nähert sich die Motoreinheit der Fertigstellung. Das Hebelgestänge ist aus 12 mm Multiplex. Es funktioniert aber fasst sich trotz Abrundung r5 nicht sonderlich schön an, aber, man hat ja einen Drucker, also hab ich noch einen Handgriff, ähnlich wie die Griffe am Fahrrad, gedruckt. Ursprünglich wollte ich den nach dem streichen dann einkleben, aber der sitzt so stramm, der geht kaum noch ab.
Die Feineinstellung besteht jetzt (noch) aus einer M8 Gewindestange und ein paar Druckteilen und funktioniert richtig gut. Damit der untere Teil des Gewindes nicht immer Abdrücke im Holz hinterlässt, hab ich noch einen kleinen Schutzböppel gedruckt, allerdings vergessen, dem Drucker zu sagen, dass er in schwarz drucken soll, nun ist er halt weiß geworden. Anstelle von einem eingleimten Stück Holz, habe ich zwei Metallwinkel genommen, die dem Bauteil die nötige Stabilität geben, sieht auch schicker aus wie ich finde.
Wenn die bestellten M6 Rampamuffen demnächst kommen, dann wird das Teil wieder zerlegt, die Muffen eingebaut und der noch fehlende Rest gestrichen und wäre dann fertig.
Im Buch hat Guido noch eine zusätzliche Motorplatte entworfen, die dann an die Rampamuffen angeschraubt werden kann, damit kann man dann auch senkrecht von oben fräsen oder Bohren. Da ich dafür im Moment aber noch keinen Bedarf habe, was sich noch ändern kann, werde ich die Platte dann eventuell später bauen.
Im Buch hat Guido noch eine zusätzliche Motorplatte entworfen, die dann an die Rampamuffen angeschraubt werden kann, damit kann man dann auch senkrecht von oben fräsen oder Bohren. Da ich dafür im Moment aber noch keinen Bedarf habe, was sich noch ändern kann, werde ich die Platte dann eventuell später bauen.
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Gruß Dirk
- Bavarian-Woodworker
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Re: Der Dreiachser aus dem Buch von Guido Henn
... sehr schön geworden, Deine gedruckten Teile.
Welches Material? PLA, PETG ?
Und natürlich auch der Rest der Maschine...
Servus, der Lothar
Welches Material? PLA, PETG ?
Und natürlich auch der Rest der Maschine...
Servus, der Lothar

