Der Dreiachser aus dem Buch von Guido Henn

Von der Bohrmaschine bis zur Oberfäse - Testberichte, Vorstellung, Besprechung
Claus P
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Re: Der Dreiachser aus dem Buch von Guido Henn

Beitrag von Claus P »

Guten Morgen Dirk,

ich habe mir mal das Video von Guido Henn angesehen. Die Vorrichtung in Verbindung mit der OF ist sehr vielseitig. Jetzt verstehe ich auch, was man damit alles machen kann.
Für dich ist das wahrscheinlich die perfekte Vorrichtung, weil du nicht so viel Platz in der Werkstatt hast wie ich. Für die meisten Sachen, die Guido Henn zeigt, habe ich eigene Maschinen (Lalo und Zinkenfräse)
Alles was Dübel und Dominos angeht, kann ich mit der Langlochbohrmaschine herstellen.

Zum Zinken fräsen habe ich meine Zinkenfräsmaschine. Das einzige was ich nicht herstellen könnte sind die Gehrungsverbindungen mit Schalben über Eck.
Die Frässchablonen für die Schwalbenschwanzzinken gibts auch für die OF.

Für Dominos wirst du die Vorrichtung höchstwahrscheinlich auch nicht benutzen, du hast ja die große und die kleine Domina von Festool. Ich bin mir sicher, dass mit der Vorrichtung noch viel mehr möglich ist. Die Erfahrung kommt bei der Benutzung.

Die Vorrichtung käme bei mir so selten zum Einsatz, dass sich der Aufwand für mich nicht lohnt. Bei dir macht das Sinn. Danke, dass du uns an deinem Projekt teilhaben hast lassen. Viel Spaß beim Einsatz.
Liebe Grüße aus der Oberpfalz

Claus
Dikado
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Re: Der Dreiachser aus dem Buch von Guido Henn

Beitrag von Dikado »

Übrigens habe ich Guido bezüglich des Dreiachsers angeschrieben. Er ist sehr hilfsbereit und antwortet immer auf Fragen. Eine kurze Passage aus seiner letzten Mail möchte hier mal posten:

Guido Henn: "Bei mir gehört der Dreiachser zu den meist genutzten Maschinen in meiner Werkstatt. Es gibt kaum etwas, was man nicht auf dem Dreiachser herstellen kann und das fast immer deutlich einfacher und vor allem sicherer als mit jeder anderen Maschine."

Was den Tisch für den Dreiachser angeht, bin ich noch beim Grübeln. Mit Alu wird er doch deutlich teurer als gedacht. Alleine das Gestell kostet ohne Verbinder und Rollen schon 250;-€; 18 mm Sperrholz wird deutlich günstiger....... na mal schauen.

Hier hab ich den Winkelanschlag gefräst bzw. geshapert ;)
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Gruß Dirk
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Zwackelmann
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Re: Der Dreiachser aus dem Buch von Guido Henn

Beitrag von Zwackelmann »

Hi Dirk,

wirklich toll geworden :!:

Aber auch ein ganz schöner Klopper. :o
Nur die 3D-gedruckten Spannköpfe hätten etwas mehr Zuwendung bei der Konstruktion vertragen können. :lol:
Die sehen doch etwas "minimalistisch" aus.

Danke fürs Zeigen und die vielen Bilder.


LG Dirk
Dikado
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Re: Der Dreiachser aus dem Buch von Guido Henn

Beitrag von Dikado »

Ja, da gebe ich dir Recht, aber auch wenn es nicht so aussieht, sie sind genau so sehr praktisch und einfach zu bedienen, denn der Flügel steht immer an der gleichen Stelle und kann einfach mit Daumen und Zeigefinger bedient werden. So sehe ich auch, ob die Mutter angezogen ist oder nicht.
Gruß Dirk
Dikado
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Re: Der Dreiachser aus dem Buch von Guido Henn

Beitrag von Dikado »

Zwackelmann hat geschrieben: Mi 23. Sep 2026, 09:17 Nur die 3D-gedruckten Spannköpfe hätten etwas mehr Zuwendung bei der Konstruktion vertragen können. :lol:
Die sehen doch etwas "minimalistisch" aus.
Auf Wunsch einer einzelnen Person, habe ich ein neues "Knopf-Desingn" kreiert, ich hoffe doch, dass das so jetzt genehm ist. :D
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Meine Bessey Spanner haben jetzt noch ein neues "Untergestell" in blau bekommen und hällt die Werkstücke bombenfest auf dem Tisch. Damit dürfte dann eine Serienproduktion doch deutlich schneller gehen.
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Letzte Nacht habe ich dann noch Aluminium Profile für den Dreiachser und die neue Werkbank bestellt. Hab mich jetzt entschieden, einen Alurahmen zu bauen, auf den der Dreiachser geschraubt wird, unten drunter wird dann wieder mit Holz gearbeitet, das dürfte ausreichen und auch genügend stabilität geben.
Danach kann ich das Ding auf Böcke stellen und probeweise arbeiten und ermitteln, wie hoch der Schrank wird, damit ich eine angenehme Arbeitshöhe habe.
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Gruß Dirk
Claus P
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Re: Der Dreiachser aus dem Buch von Guido Henn

Beitrag von Claus P »

Die Sterngriffe gefallen mir. Wie machst du das, dass die Mutter im Sterngriff wirklich fest sitzt?

Ich brauche auch für meine Maschinen (Traktoren, Holz- und Metallbearbeitungsmaschinen) öfter Sterngriffe, Kugelgriffe, Flügelmuttern oder Klemmhebel. Ich kaufe mir die Sachen meist bei ebay. Die kommen alle inzwischen aus China. Aber die Qulität ist gut und der Preis akzeptabel. Man muß nur ein wenig Geduld haben, da es ein paar Tage dauert, bis die Sachen angkommen.
Deswegen habe ich normalerweise ab M6 bis M12 immer solche Teile zu Hause.

Ich bin gespannt, wie es weitergeht.
Liebe Grüße aus der Oberpfalz

Claus
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Holzduebel
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Re: Der Dreiachser aus dem Buch von Guido Henn

Beitrag von Holzduebel »

Moin,

3D Druck ist gut aber da wo Kraft auf das Plastik kommt wird es auf Dauer vielleicht instabil.
Hier gibt es auch in jedem Baumarkt vergossene Sternschrauben, mit Bolzen oder Mutter, auch als L Griff.
Auch sieht der Stern etwas eng für die Finger aus.

Ich bin auf Deine Langzeittests gespannt. :Daumen:
Gruß Uli

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Dikado
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Re: Der Dreiachser aus dem Buch von Guido Henn

Beitrag von Dikado »

Claus P hat geschrieben: Fr 25. Sep 2026, 07:12 Die Sterngriffe gefallen mir. Wie machst du das, dass die Mutter im Sterngriff wirklich fest sitzt?
Ich drucke die Öffnung für die Mutter 0,2 mm kleiner und Presse dann die Mutter hinein. Das hält bombenfest. Ich könnte auch die Mutter komplett eindrucken, so dass man sie von außen nicht mehr sieht.... hatte ich mal beim Zwackelmann abgeschaut, ist aber hier gar nicht von Nöten.
Der Vorteil für mich ist beim Drucken, dass ich 10 Minuten zeichne und 20 Minuten drucke; kaufen dauert deutlich länger.
Holzduebel hat geschrieben: Fr 25. Sep 2026, 07:27 Auch sieht der Stern etwas eng für die Finger aus.
Da sollen ja auch nicht die Finger hinein passen, dafür ist der Griff viel zu klein.
Gruß Dirk
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