Anwendung von Acryllack

Was darf es für welche Oberfläche sein?
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Klaus
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Re: Anwendung von Acryllack

Beitrag von Klaus »

Hab grad noch in den Datenblättern nachgeschaut, ist ein Wasserlack - sorry für die Verwechslung.

Aber entgegen landläufiger Meinung ist auch im Wasserlack immer noch ein Anteil an Lösungsmittel drin, laut Sicherheitsdatenblatt:
2-(2-Butoxyethoxy)ethanol und Propylenglykol

Sind zwar nur 1-1,5% aber ist halt trotzdem nicht GANZ ohne (s. https://www.jansen.de/media/bmlrwyz48bl ... end-de.pdf).

Gruss, Klaus
oldtimer
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Re: Anwendung von Acryllack

Beitrag von oldtimer »

Mario hat geschrieben:Hallo Volker
Ist es Wurscht mit welcher Farbe man über diesen Spachtel geht, oder funzt das nur mit dem Acrylzeugs?
Reicht da einmal spachteln aus oder muss man nachspachteln?

Grüße, Mario!
Sorry Mario,

Deine Frage sehe ich jetzt erst. Du hast ja fast zeitgleich mit meinem Beitrag gepostet. Es ist Wurscht, am liebsten Sobrasada.
Manchmal reicht einmal spachteln, bei tieferen Löchern kann die Spachtelmasse aber beim Trocknen einfallen. Dann muss noch einmal gespachtelt werden. Bei besonders tiefen Löchern empfiehlt Jansen einen 2K-PE-Spachtel.
Der Einfachheit halber verlinke ich Dir einmal die Jansen Seite, bei einem Dutzend verschiedener Spachtel, solltest Du Dir direkt Dein eigenes Bild über das benötigte Produkt machen. https://www.jansen.de/de/produkte/spachtel/

Gruß
Volker
oldtimer
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Re: Anwendung von Acryllack

Beitrag von oldtimer »

Klaus hat geschrieben:Hab grad noch in den Datenblättern nachgeschaut, ist ein Wasserlack - sorry für die Verwechslung.

Aber entgegen landläufiger Meinung ist auch im Wasserlack immer noch ein Anteil an Lösungsmittel drin, laut Sicherheitsdatenblatt:
2-(2-Butoxyethoxy)ethanol und Propylenglykol

Sind zwar nur 1-1,5% aber ist halt trotzdem nicht GANZ ohne (s. https://www.jansen.de/media/bmlrwyz48bl ... end-de.pdf).

Gruss, Klaus
Hallo Klaus,

ich hatte es im Eingangspost nicht ausdrücklich geschrieben, aber die Datenblätter und teilweise die Bilder erhellen es, es steht Acryl drauf.

Allerdings hatte ich Deine Frage, unabhängig vom Thema, zu lösemittelhaltigem Lack verstanden.
Also kein Problem.


Gruß
Volker

PS: Ich nehme an, dass Du damit auch Huberts Frage ausreichend beantwortet hast.
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Mario
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Re: Anwendung von Acryllack

Beitrag von Mario »

oldtimer hat geschrieben:Sorry Mario,

Deine Frage sehe ich jetzt erst. Du hast ja fast zeitgleich mit meinem Beitrag gepostet. Es ist Wurscht, am liebsten Sobrasada.
Manchmal reicht einmal spachteln, bei tieferen Löchern kann die Spachtelmasse aber beim Trocknen einfallen. Dann muss noch einmal gespachtelt werden. Bei besonders tiefen Löchern empfiehlt Jansen einen 2K-PE-Spachtel.
Der Einfachheit halber verlinke ich Dir einmal die Jansen Seite, bei einem Dutzend verschiedener Spachtel, solltest Du Dir direkt Dein eigenes Bild über das benötigte Produkt machen. https://www.jansen.de/de/produkte/spachtel/

Gruß
Volker
Alles klar Volker, Danke!

Schöne Pfingsten, Mario!
RockinHorse

Re: Anwendung von Acryllack

Beitrag von RockinHorse »

Moin Volker,
oldtimer hat geschrieben:PS: Ich nehme an, dass Du damit auch Huberts Frage ausreichend beantwortet hast.
Es war keine Frage, ich habe nur erstaunt reagiert, weil ich anfänglich auch exakt die gleichem Jansen-Produkte verwendet hatte, bis PROSOL von Jansen auf Relius umgestellt hat. Man muss sich etwas an den Acryllack gewöhnen, spritzen geht nicht so gut, vielleicht gibt es besondere Spritzgeräte? Mit dem Rollen klappt es allerdings sehr gut. Ich verwende jedoch keine Schaumstoffrollen, sondern Rollen, die nur innen eine Lage Schaumstoff haben und außen ein dichtes "Fell" mit einem "Kurzhaarschnitt".

Der grundsätzliche Vorteil der Acryllacke liegt darin, dass die Atemluft nicht mehr extrem belastet wird. Das ist gerade für den Innenanstrich im Wohnbereich besonders günstig. Die Rollen wasche ich unter fließendem Wasser aus und kommen danach in eine Plastiktüte. Ich habe unterschiedliche Rollen für unterschiedliche Farbtöne. Von daher lohnt sich also der Preis für die etwas teureren Malerrollen.

Frohe Pfingsten wünsche ich auch Dir.
oldtimer
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Re: Anwendung von Acryllack

Beitrag von oldtimer »

Hallo,

spritzen lassen sich diese Lacke schon, beim jansen acryl seidencolor ist dies auch im Datenblatt angegeben. Jansen hat aber auch Lacke/Farben, wo Spritzen nicht möglich ist, z.B. Wetterschutzfarbe

Zu der Auffassung des Acryllacks und der Atemluft mag es unterschiedliche Auffassungen geben, dies ist jetzt eher nicht mein Thema oder Interesse.

Mir geht es hier eher darum, ein hier vor längerer Zeit gegebenes Versprechen einzulösen, mal kurz die Schritte beim Lackieren mit Pinsel und Rolle aufzuzeigen. Dazu komme ich leider erst jetzt.
Dabei ist dies hier noch eine einfache Variante für den Aussenbereich. Für den Möbelbau würde ich wahrscheinlich sorgsamer und feiner schleifen und den einen oder anderen Farbauftrag mehrfach vornehmen. Ich hoffe, dass sich dazu auch noch einmal die Gelegenheit bietet.


Gruß
Volker
oldtimer
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Re: Anwendung von Acryllack

Beitrag von oldtimer »

Hallo,

da wir über die Feiertage nicht wegfahren, habe ich ausreichend Gelegenheit in der Werkstatt etwas voranzukommen.

Hier noch ein Beispiel zweier Seitenteile, das rechte ist zweimal grundiert, das linke nur einmal.
Der Hersteller empfiehlt den Allgrund zweimal aufzutragen, um Holzinhaltsstoffe zu isolieren.
DSC02493.JPG
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Bobbl
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Re: Anwendung von Acryllack

Beitrag von Bobbl »

Hallo Volker,

vielen Dank für deine ausführliche Anleitung zum lackieren! Wenn bei mir wieder mal was zum lackieren ansteht, werde ich mir diesen Thread vorher nochmal genauestens anschauen.

Gruß,
Christoph
Dozent
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Wohnort: Region Hannover

Re: Anwendung von Acryllack

Beitrag von Dozent »

Hi Volker,

ich will mich einfach mal bedanken, dass du das hier vorstellst. Vor allem auch mit Hilfsmitteln, die jedem zur Verfügung stehen und den konkreten Produkten und (Non-Affiliate) Links, das ist für die Laien unter uns echt hilfreich als Startpunkt :) Ich stehe da sonst selbst nach einer „Gattungsnennung“ oft noch wie der Ochs vorm Onlineshop, da man das System auch erst einmal verstehen muss.

Grüße,
Daniel
oldtimer
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Re: Anwendung von Acryllack

Beitrag von oldtimer »

Hallo,

es freut mich, dass das Thema so freundlich angenommen wird.

Überwiegend bin ich mit der Lackierpistole unterwegs, daher hat es auch lange gedauert bis ich ein geeignetes Objekt zum Streichen und Rollen gefunden hatte. Nicht einmal eine Zimmertür in unserem Haus war nach dreizehn Jahren fälllig (Altbau, letzter Anstrich also 2005), sie erstrahlen immer noch in hellem weiß. Das zeigt aber auch, dass sich seinerzeit der Einsatz eines hochwertigen Lacks gelohnt hat.

An den n#chsten Abenden werde ich mit dem Auftrag des Decklacks fortfahren.

Gruß
Volker
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