Hobelbank aus Esche

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Mandalo
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Re: Hobelbank aus Esche

Beitrag von Mandalo »

Gewaltig! :Daumen:
Mit nichts ist man großzügiger als mit gutem Rat!
Es grüßt euch Dieter
Ghostwriter
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Re: Hobelbank aus Esche

Beitrag von Ghostwriter »

Massiv und schön, aktuell fällt mir gerade nicht mehr ein.
Gruß Stefan
Claus P
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Re: Hobelbank aus Esche

Beitrag von Claus P »

Hallo Klaus,

sehr schön. Ich hab die Zapfenlöcher mit dem Forstnerbohrer vorgebohrt und dann mit einem Stemmeisen die Ecken und die Seiten nachgestochen. Das geht ganz gut.
Für die Ecken nutze ich kleine Forstnerbohrer D8 oder D10. Damit ist die Ecke praktisch schon fast herausgearbeitet. Dann noch mit einem 35er aufbohren und dann sauber mit Stemmeisen nachstechen. Geht ganz gut.

Ich würde die Zapfenlöcher auch rechteckig machen und nicht rund. So tragen die Flächen besser. Aber das kann jeder machen wie er meint.
Liebe Grüße aus der Oberpfalz

Claus
Dikado
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Re: Hobelbank aus Esche

Beitrag von Dikado »

Claus P hat geschrieben: Sa 10. Jan 2026, 09:42 Ich würde die Zapfenlöcher auch rechteckig machen und nicht rund. So tragen die Flächen besser. Aber das kann jeder machen wie er meint.
Was meinst du damit?
Meine Hobelbank habe ich auch selber gebaut und da stecken die senkrechten Beine nur in den Füßen. Da ist nicht mal Leim dran. Zerlegen kann man die nur bei niedriger Luftfeuchtigkeit, sonst bekommt man die Zapfen nicht aus den Zapfenlöchern heraus. Ich denke, dass im privaten mit vielem übertrieben wird. Auf so mancher selbst gebauten Hobelbank könnte man problemlos einen Panzer abstellen ohne dass da was passiert.
Gruß Dirk
oldtimer
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Re: Hobelbank aus Esche

Beitrag von oldtimer »

Klaus hat geschrieben: Fr 9. Jan 2026, 14:29 So, Stand der Dinge nach dem Weihnachtsurlaub ...

Die ersten Zapfenlöcher gehämmert und schon mal zur Probe zusammen gesteckt
...
:Daumen:
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Klaus
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Re: Hobelbank aus Esche

Beitrag von Klaus »

Dikado hat geschrieben: Fr 9. Jan 2026, 19:06 Ich habe irgendwo mal ein Video auf Youtube gesehen. Da hat jemand ganz schnell mit der Fräse die Dinger abgerundet. Wenn ich es nochmal finde, dann stelle ich es ein.
.... das war es zwar nicht, aber auch eine Möglichkeit.
https://youtu.be/FBeq3h3KAvo?si=EyX4zOaT5q_NZRq6
Danke Dir, Dirk. Dieter hat vor kurzem was deutlich einfacheres bei den Videonews gepostet. Der Aufwand zur Erstellung von Vorrichtungen ist auch nicht zu unterschätzen und lohnt sich IMHO nur, wenn man die Arbeiten auch öfters macht. Das ist bei mir eher nicht der Fall, normalerweise nehm ich die Domino weil die Werkteile deutlich fragiler sind. Zudem müssen Vorrichtungen auch so gelagert werden, dass sie im Bedarfsfall griffbereit sind. Da muss ich den Platz in meiner kleinen Werkstatt doch sehr gut einteilen.

Gruss, Klaus
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Klaus
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Re: Hobelbank aus Esche

Beitrag von Klaus »

Claus P hat geschrieben: Sa 10. Jan 2026, 09:42 Hallo Klaus,

sehr schön. Ich hab die Zapfenlöcher mit dem Forstnerbohrer vorgebohrt und dann mit einem Stemmeisen die Ecken und die Seiten nachgestochen. Das geht ganz gut.
Für die Ecken nutze ich kleine Forstnerbohrer D8 oder D10. Damit ist die Ecke praktisch schon fast herausgearbeitet. Dann noch mit einem 35er aufbohren und dann sauber mit Stemmeisen nachstechen. Geht ganz gut.

Ich würde die Zapfenlöcher auch rechteckig machen und nicht rund. So tragen die Flächen besser. Aber das kann jeder machen wie er meint.
Servus Claus,

das mit den verschiedenen Durchmessern ist auch eine gute Idee, um den Stemmaufwand gering zu halten. Hätte hier durchaus geholfen :) Laut dem was ich bisher gelesen hab, sollten rechteckige Löcher Vorteile haben. Wie gross die sind weiss ich aber nicht.

@Dirk: ja, ich WILL, dass meine Hobelbank einen drauf gestellten Panzer aushalten kann! Ich baue mir das Teil für den Rest meines Lebens. Hier mache ich so wenig Kompromisse wie nötig - wenn ich da schlampe werde ich das höchstwahrscheinlich nie wieder reparieren. Wenn die Hobelbank stabiler ist als ich sie brauche, sehe ich kein Problem. Ausser, dass ich bei der Herstellung etwas länger gebraucht und mehr Material als notwendig verwendet hab. Beides kann ich als Hobbyhandwerker verschmerzen. Zudem steht bei mir auch der Lerneffekt ganz oben auf der Liste. Die letzten Stemmarbeiten gingen schon deutliche schneller und genauer als am Anfang. Zum Glück kann ich mir diese Zeit nehmen und muss auf keine Kalkulation gucken :)

Gruss, Klaus
Claus P
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Re: Hobelbank aus Esche

Beitrag von Claus P »

[/quote]
ja, ich WILL, dass meine Hobelbank einen drauf gestellten Panzer aushalten kann! Ich baue mir das Teil für den Rest meines Lebens. Hier mache ich so wenig Kompromisse wie nötig
[/quote]

Genau so hab ich das bei meiner Hobelbank auch gemacht. Ich bin mir sicher, dass man da locker ein Auto auf meine Bank stellen könnte, ohne dass etwas passiert. Einen Panzer mit 30 tonnen aufwärts würde ich mir zwar nicht draufstellen trauen, aber ein Versuch wäre es wert. Wahrscheinlich würde sie das auch aushalten. Ja, ich sehe das auch so, ich baue die Sachen für mich selbst und die müssen den Rest meines Lebens aushalten.

Wenn ich etwas mache, dann so genau und so sorgfältig wie es geht. Ich baue die Sachen für mich selbst und ich verlange von mir dieselbe Sorgfalt, als von einem Schreiner. Meine Ansprüche sind da sehr sehr hoch.
Ich hab mir meine Hobelbank genau aus denselben Gründen gebaut wie du. So eine Hobelbank wie ich sie mir gebaut habe gibt es nicht von der Stange zu kaufen. Alles das was ich mir angesehen habe, hat meinen Ansprüchen nicht genügt. Deswegen hab ich sie mir selbst gebaut.
Deswegen verstehe ich deine Beweggründe sehr gut. Mach weiter so.

PS. Meine Hobelbank kann ich nur mit einem Palettenhubwagen oder Frontlader versetzten. Das wird bei dir auch so sein. Geschätzt wird das gute Stück so um die 300 bis 400 kg wiegen, wenn nicht mehr.
Und dieses Gewicht macht sich beim Arbeiten sehr deutlich bemerkbar. Bei meiner Bank knarrt nix und sie steht da wie ein Block aus Stein. Da rührt sich nichts und so ist es auch gewollt.
Liebe Grüße aus der Oberpfalz

Claus
Dikado
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Re: Hobelbank aus Esche

Beitrag von Dikado »

Mir gefallen beide Bänke, die von Klaus und von Claus. Es war von mir nur eine grundsätzliche Anmerkung, dass es egal ist ob die Zapfenlöcher rund oder eckig sind. Die überlieferte eckige Form von früher entstand doch nur, weil man früher keine Oberfräsen hatte..... nur mal so als Anmerkung.

Wenn billige Baumarktböcke schon ganze Autos tragen können, dann halten eure Bänke auch Panzer aus. :D
Gruß Dirk
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Klaus
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Re: Hobelbank aus Esche

Beitrag von Klaus »

Claus P hat geschrieben: Sa 10. Jan 2026, 12:41 ...
Deswegen verstehe ich deine Beweggründe sehr gut. Mach weiter so.
Danke Dir für Deine Gedanken, wir sich da offensichtlich auf einer Wellenlänge :)
Claus P hat geschrieben: Sa 10. Jan 2026, 12:41 PS. Meine Hobelbank kann ich nur mit einem Palettenhubwagen oder Frontlader versetzten. Das wird bei dir auch so sein. Geschätzt wird das gute Stück so um die 300 bis 400 kg wiegen, wenn nicht mehr.
Und dieses Gewicht macht sich beim Arbeiten sehr deutlich bemerkbar. Bei meiner Bank knarrt nix und sie steht da wie ein Block aus Stein. Da rührt sich nichts und so ist es auch gewollt.
Hab grad nochmal Deinen Baubericht gelesen - da bin ich doch deutlich kleiner und leichter unterwegs. Meine Bank wird so um die 150kg wiegen, also gerade noch im Bereich der Viking Arms :) Ich bau aber auch Rollen an alle vier Füsse, die sich runter klappen lassen. Speziell beim Aufbau werde ich die brauchen, wenn ich breite Bauteile hab, könnte das aber auch im laufenden Betrieb interessant sein um die Bank von der Wand wegzurücken.
Dikado hat geschrieben: Sa 10. Jan 2026, 13:02 Mir gefallen beide Bänke, die von Klaus und von Claus. Es war von mir nur eine grundsätzliche Anmerkung, dass es egal ist ob die Zapfenlöcher rund oder eckig sind. Die überlieferte eckige Form von früher entstand doch nur, weil man früher keine Oberfräsen hatte..... nur mal so als Anmerkung.

Wenn billige Baumarktböcke schon ganze Autos tragen können, dann halten eure Bänke auch Panzer aus. :D
Ich kann keinerlei Beweis für runde oder eckige Löcher anführen, ist bei mir also reine Glaubenssache. Um zu recherchieren oder sogar zu testen ist mir das Thema aber nicht wichtig genug.

Obwohl ich keinen Panzer (schon gar keinen russischen) bei mir in der Werkstatt haben will, beruhigt das doch ganz ungemein :mrgreen:

Gruss, Klaus
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