Vorgartentreppe
So, lange ist hier nichts Vorzeigbares mehr passiert. Das liegt nicht zuletzt daran, dass wir erstmal von der Kommune ausgebremst wurden. Die will eine Erhaltungssatzung für unser Viertel aufstellen – was wir grundsätzlich begrüßen. So lange da die Rahmenbedingungen nicht klar sind, müssen aber einige Dinge noch warten. Winterprojekt war dann erstmal eine ordentliche Solaranlage verbunden mit etwas Elektrik.
Außerdem haben wir einige der bodentiefen Fenster gegen Türen ausgestauscht. Und damit die auch irgendwo hin führen, nun auch endlich mal wieder was mit Holz: Eine kleine Vorgartentreppe.
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Nachdem ich ein kleines Sägewerk in der Umgebung gefunden habe, bei dem man Eichebretter bekommt, ist das außerdem mein erstes Projekt mit Vollholz.
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Schon gut, dass man die kleine Metabo-Dickte auch mal eben nach draußen wuchten kann. Im Keller hätte mir dieser Spanberg mehr Probleme bereitet.
Die etwas 105 cm langen Stufen sollten abgerundete Ecken bekommen. Habe eine Weile darüber nachgedacht, wie ich die in Serie sinnvoll mache und bin schließlich auf ein bis dato noch nie genutztes Feature meiner Mafell P1cc gestoßen: Der Parallelanschlag hat einen Pin, mit dem man ihn auch als Zirkel benutzen kann. Den entsprechenden Pin kann man aber auch direkt in die Bodenplatte einsetzen, um mit dem Cunex-Blatt Löcher für Holraumdosen zu schneiden.
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Der entsprechende Radius von 34-35mm war genau das, was ich haben wollte. Man setzt die Säge bündig mit Sägeblatt und vorne mit der Bodenplatte an, drückt den Pin etwas fest und bekommt so in die 25mm Eiche erstaunlich gut die Rundung gesägt. Musste nur noch ein wenig Nachschleifen.
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Die Treppenwangen gibt es aus verzinktem Stahl fertig zu kaufen und werden über Schraublaschen befestigt. Ich habe sie noch passend zum Haus gestrichen. Da eine Millimetergenauer Bohrung direkt in den Sandstein ein reines Glücksspiel wäre und ich ich dazu den schönen Sandstein auch noch hätte plan klopfen müssen, werden sie stattdessen über ein zusätzliches Eichenbrett befestigt, das wiederum über 2xM12 Gewindeanker mit etwas Luft am Haus fixiert ist. Das erlaubt zudem eine gewisse Feinjustage für den Übergang der obersten Stufe.
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Aufgrund der Normmaße der zugekauften Wangen, ist die unterste Stufe sehr nahe am Boden. Wie nah, war vorher nicht so ganz klar, da das Gelände hier abschüssig zum Haus verläuft und ich den Effekt etwas unterschätzt hatte. Im Nachhinein hätte es eine Stufe Weniger wohl auch getan. Damit die nun nicht direkt weggammelt, habe ich darunter etwas mehr gepflastert als ursprünglich geplant.
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Außerdem war hier ein Verschrauben der Stufen von unten nicht möglich. Stattdessen habe ich A4-Gewindestangen in die Stufen eingebracht und dann von unten mit Mutter und Beilagscheibe befestigt. Das war aber auch so ein hinreichend furchtbares Gefummel
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