Nutfräser-Set

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michaelhild
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Re: Nutfräser-Set

Beitrag von michaelhild »

Claus P hat geschrieben: Do 8. Okt 2026, 14:58 150m Leisten fräsen ist nicht so viel.
.. mit der Tischfräse genutet und gefedert. .
Wobei man Tischfräse(r) nicht mit Schaftfräser vergleichen kann.
Mit Schaftfräsern, erreicht man ja nie die eigentlich notwendige Schnittgeschwindigkeit, daher arbeiten die Schneiden nicht im optimalen "Arbeitspunkt" und kommen dadurch auch nie an die Lebenserwartung von großen Fräsern heran.
Grüße
Micha

Was man tut, kann man auch gleich richtig machen.
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Claus P
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Re: Nutfräser-Set

Beitrag von Claus P »

michaelhild hat geschrieben: Do 8. Okt 2026, 15:38 Wobei man Tischfräse(r) nicht mit Schaftfräser vergleichen kann.
Mit Schaftfräsern, erreicht man ja nie die eigentlich notwendige Schnittgeschwindigkeit, daher arbeiten die Schneiden nicht im optimalen "Arbeitspunkt" und kommen dadurch auch nie an die Lebenserwartung von großen Fräsern heran.
Vollkommen richtig.

Deswegen ist auch die Standzeit von den kleinen Schaftfräsern so gering. Die Schnittgeschwindigkeit ist zu niedrig. Die Bretter hab ich mit HSS- Fräsern gefräst, und die haben ordentlich Meter hinter sich - kein Problem.
Deswegen arbeite ich auch wenn es geht mit der Tischfräse und nicht mit der Oberfräse. Aber manchmal ist es eben einfacher das Werkzeug zu bewegen, anstatt das Werkstück. Insofern haben beide Bearbeitungsmethoden ihre Berechtigung.
Liebe Grüße aus der Oberpfalz

Claus
Dikado
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Re: Nutfräser-Set

Beitrag von Dikado »

michaelhild hat geschrieben: Do 8. Okt 2026, 15:38 Mit Schaftfräsern, erreicht man ja nie die eigentlich notwendige Schnittgeschwindigkeit, daher arbeiten die Schneiden nicht im optimalen "Arbeitspunkt" und kommen dadurch auch nie an die Lebenserwartung von großen Fräsern heran.
Und wenn dann noch ein Held meint, dass er auch mit der Makita Kantenfräse eine schöne Nut fräsen kann, dann kommen am Fräser nur noch 500 Umdrehungen an, gefolgt von der Frage, was gibt eher den Geist auf, die Kohlen oder der Fräser :mrgreen:
Gruß Dirk
Claus P
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Re: Nutfräser-Set

Beitrag von Claus P »

Dikado hat geschrieben: Do 8. Okt 2026, 19:15 Und wenn dann noch ein Held meint, dass er auch mit der Makita Kantenfräse eine schöne Nut fräsen kann, dann kommen am Fräser nur noch 500 Umdrehungen an, gefolgt von der Frage, was gibt eher den Geist auf, die Kohlen oder der Fräser :mrgreen:
Danke für den kleinen Seitenhieb. Zum Nuten Fräsen nehme ich dann doch die kleinen Katsu. Da spielt das dann keine Rolle, ob die durchbrennen. :lol: :lol:

Aber ehrlich, mit der Kantenfräse Nuten fräsen liegt mir fern. Dafür habe ich mir extra die großen OF von Makita gekauft. Aber ich weiß ja, dass Makita nicht so dein Fall ist und du eher Festool bevorzugst. Aber auch hier könnten wir eine Grundsatzdiskussion beginnen. Mach ich aber nicht. Festool ist einfach zu groß für meinen Geldbeutel.
Ich komme damit gut zurecht und für den Preis von einer großen Festool OF bekomme ich 2 große Maktiafräsen.
Liebe Grüße aus der Oberpfalz

Claus
Dikado
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Re: Nutfräser-Set

Beitrag von Dikado »

Nein Claus, das war kein Seitenhieb. Ich hab mich nur an jemanden im anderen Forum erinnert, der geschrieben hat, dass seine Makita (die kleine Kantenfräse), fürchterlich gestunken hat. Herausgekommen ist, dass er die Maschine hoffnungslos überlastet hat, weil es seine einzige Fräse war.
Wenn die kleine Makita eine vernünftige Spannzange hätte, dann würde sie hier schon bei mir stehen.
Ob Makita oder Festool ist doch egal, die Hauptsache ist, dass man die richtige Fräse für die Arbeit wählt, also wenn man denn dann wählen kann :mrgreen:
Gruß Dirk
bluezomo
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Re: Nutfräser-Set

Beitrag von bluezomo »

Ich hab da wohl ins Wespennest gestochen. Dabei war es nur eine harmlose Frage.

@Dikado: Es braucht keine Kristallkugel. Ich habe nur gefragt, ob jemand ein Set empfehlen kann. Ent ist für Dich ja ein Graus. Das ist auch ein wichtiger Hinweis (auch wenn ich nicht überzeugt bin, dass Ent wirklich schlecht ist). Ich war schon kurz davor, das Ent-Set zu kaufen.

@Claus
Das bestätigt meine Sichtweise. Ich stimme zu. Besser einige Fräser, die man nie benutzt als Arbeitsunterbruch und nicht alle Fräser müssen top-Qualität sein.

Neben dem Bosch Set und dem "Festool"-Set habe ich auf *** Achtung Server melt down alert *** [glow=]auf Temu einen Spiralnutfräser und einen Bündigfräser gekauft. Ausgezeichnet! Das ist wirklich eine andere Klasse.

Wie weiter:
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Sebastian
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Re: Nutfräser-Set

Beitrag von Sebastian »

Du wirst hier vermutlich keine einheitliche, abschließende Empfehlung bekommen.

Darum: Warum testest du nicht einfach ein kleines Set von einem Hersteller? Es gibt auch von diversen Herstellern Sets mit z.B. 6 Nutfräsern . Klar ist da jeder Fräser teurer aber du limitierst dann einen möglichen Ausfall wenn sie nicht so gut sind. Am Ende hängt es auch von deiner Arbeitsweise ab, wie lange du freude an den Fräsern haben wirst.

Wenn ich deine Eingangsfrage für diesen Strang richtig verstanden habe, geht es dir ja rein um Nutfräser zum eintauchen. Da du selbst gute Erfahrungen mit Spiralnutfräsern hierbei gemacht hast, warum nicht dabei bleiben? Ob jetzt Temu oder Festool musst du am ende mit dir selbst ausmachen ;)
live long and prosper
Sebastian
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Re: Nutfräser-Set

Beitrag von Dikado »

Was du noch machen kannst ist, mit preiswerten Fräsern vorfräsen. Für die Shaper nutze ich diese hier:
https://www.amazon.de/dp/B073RJBMKR/ref ... =UTF8&th=1
Vor einem Jahr haben die noch 27 € gekostet. Sie sind stirnschneidend. Damit könntest du vorfräsen und schonst damit einen guten Fräser, der dann nur noch die Reste entfernt und deine Nut auf Endmaß bringt. Wenn du viel MPX fräst, wirst du aber schnell merken, wie schnell Fräser stumpf werden. Vollholz ist da eher kein Promlem, da halten Fräser ewig.
Gruß Dirk
bluezomo
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Re: Nutfräser-Set

Beitrag von bluezomo »

Keine abschliessende Empfehlung ist auch eine Antwort. Es gibt somit nicht DAS Fräser-Set und meine grünen Fräser muss ich nicht wegschmeissen.
Da ich z.Z. mit Fichte und Lärche arbeite, muss ich wohl im Moment nicht investieren.
Somit hat sich mein Problem weitgehend erledigt.
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Klaus
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Re: Nutfräser-Set

Beitrag von Klaus »

Servus zusammen,

zu den Sets hab ich eine etwas abweichende Meinung. Hab zu Beginn meiner "Fräskarriere" ein 30teiliges Set von ENT gekauft, die sind 10 Jahre später immer noch gut brauchbar. Allerdings ist die Qualität bei den Setfräsern IMHO nicht ganz so gut wie bei den einzelnen von ENT, von denen ich auch ein paar hab. Kann nix gegen die Marke sagen. Ab und zu mit Harzlöser reinigen, dann sehen die wieder aus wie neu.

Von den Fräser im Set hab ich bestimmt die Hälfte genutzt, mache natürlich eher selten. Bei 5€ für den Fräser will ich da aber nicht schimpfen. Zudem regen mich die Fräser im Set immer mal wieder zu Experimenten an, die manchmal sogar funktionieren :)

Bei häufig genutzten Fräsern und speziell bei MPX und Konsorten kaufe ich wenn möglich welche mit Wechselplatten, kommt auf Dauer billiger als der Schärfdienst und am Wochenende, wenn ich in die Werkstatt komme, ist ein stumpfer Fräser einfach blöd. Unbedingt auf eine Grundschneide achten, hab ich leider manchmal versäumt und die sind selten mit Wechselplatten. Ich hab auch ein paar von Festool, die sind wirklich das Beste, was ich bisher an Qualität im Schrank hab. Das lohnt sich bei mir als Hobbyhandwerker nicht wirklich, macht aber einfach Spass :)

So ein ENT Nutfräser Set mit langen Schäften steht bei mir auch noch auf der Liste, die haben eine HW Grundschneide. Da kann man eigentlich nicht viel falsch machen. Mangels Tischfräse ist der grosse Falzfräser von Systemi Klein mit Abstand am häufigsten im Frästisch, der hat auch Wechselplatten, die ich aber bis heute nicht wechseln musste. Ach ja - wenn es geht nehm ich welche mit 12mm Schaft, setzt halt eine entsprechende Fräse voraus.

Hoffentlich hilft Dir das weiter bei der Auswahl, ist leider nicht ganz so einfach, wie es auf den ersten Blick aussieht.

Gruss, Klaus
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